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Pressestimmen

Das sagt die Presse über Aniada a Noar

´s neuem Programm „Vom Teigitschgraben nach Teheran“

Die Woche Leoben, am 22.03.2017:

 

Bockkeller Nachlese am 30.07.2016:

Aniadapresse

Kleine Zeitung am 28.04.2016:

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www.concerto.at 2/2016:

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Kronen Zeitung am 30.03.2016:

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Passauer Neue Presse vom 13.11.2015

 

Layout 1

www.concerto.at

 

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Kronen Zeitung 

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Schaufenster NÖ

Schaufenster NÖ

 

 

Kleine Zeitung 28.04.2015  / Steirer des Tages

 

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Fest verwurzelt in der steirischen Kultur, begeistert das Trio mit innovativen Interpretationen, Einflüssen aus europäischer Folklore und dem virtuosen mehrstimmigen Gesang… (FolkWorld CD reviews issue #53, © Adolf „gorhand“ Goriup)www.folkworld.eu

Passau – 30.01.Scharfrichterhaus www.scharfrichter-haus.de

Passau_ANIADA A NOAR

 

 


Albert Hosp, Ö1, zur CD „khult“ (Spielräume, 9. Juli 2013)… Aniada a Noar spielt weder neue Volksmusik noch Volksmusik mit X, auch nicht Weltmusik, sondern nach wie vor pure Volksmusik. Das bedeutet nämlich ganz selbstverständlich auch neue Werke und natürlich auch neue Texte.
… Herrlich und überhaupt am schönsten, dass die Gruppe keinerlei Schönheitsoperationen an der Musik zulässt. Eine große Nase ist eine große Nase und eine Nasenflöte ist eben eine Nasenflöte.
… die Musik klingt, als wär es eine apokryphe Partitur von Lennon, McCartney.


 

www.concerto.at

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concerto, Ausgabe Juni / Juli 2013AAN-ConcertoJuni_2013

Kronen Zeitung, 30. Mai 2013Krone-30052013

Kleine Zeitung OnlineZuletzt aktualisiert: 29.05.2013 um 20:30 Uhr

Feine Schelmenmusik

GRAZ. Das ist „khult“: Zum Auftakt als Trio entflammten „Aniada a Noar“ (Andreas Safer, Wolfgang Moitz, Bertl Pfundner) das Publikum im Theatercafé mit stampfenden Rhythmen, schelmischen Texten, einer Brise Melancholie und Lebensfreude als Grundton. Der Weg der originellen Spielmänner führt von der nostalgischen „Polka 2 CV“ über eine kecke „Stajerska Himna“ (die Landeshymne, slowenisch) bis zur schrägen Nasenpfeifen-Ouvertüre. Ein toller Wohlfühl-Abend, nachhallend auf der „khult“-CD. EWS

„khult“. Aniada a Noar. Noch heute, 20 Uhr, Theatercafé, Graz. Karten: Tel. (0 31 6) 82 53 65. CD unter www.aniada.at, ab Ende Juni im Fachhandel (15 Euro); DVD (25 Euro).


Aniada a Noar: "khult" Hoanzl

Aniada a Noar: „khult“
Hoanzl

Kleine Zeitung, Di, 28. Mai 2013

Ausflüge mit Singender Säge und Nasenflöte

Aniada a Noar“ ist auch im Trio voll auf Tour(en).

 

GRAZ. 4 – 1 = nach Adam Riese 3. Aber 3 ist auch noch riesig, wenn man „Aniada a Noar“ heißt. Geiger Michael Krusche hat sich ja im März nach 30 Jahren verabschiedet, um Solo-Pfade zu gehen. Wolfgang Moitz, Bertl Pfundner und Andreas Safer haben aber auch am Trio einen „Noarn“ gefressen und sind schon wieder auf Tour(en).

Wie es sich für eine „Khultband“ gehört, heißt ihr neues Album „khult“. Über das „h“ im Titel kann man jetzt rätseln: Himmlisch wie der Flug in „Bunte Flügel“ eingangs der CD. Herrlich wie die Nostalgiepolka „2 CV“ gleich drauf, für die man beim Mitsingen ein Fetzndachl dazudenken muss. Oder einfach hoch intelligent wie alles, was „Aniada a Noar“ anpackt?

Egal! Ob in blechernen Enten oder im Roten Blitz, die Ausnahmemusiker waren seit 1983 viel unterwegs und haben dementsprechend viel zu erzählen. Von der schönen Heimat natürlich, wo es neben Tracht auch Niedertracht gibt. Aber auch von norwegischen Fjorden, schwedischen Freunden oder friulanischen Gastarbeitern. Und was Piffero, Nasenflöte und Singende Säge dazu zu sagen haben, erfährt man jetzt live und auf CD. MICHAEL TSCHIDA

CD-Präsentation: heute, 29./30. 5., 20 Uhr, Theatercafé Graz. Karten: Tel. (0 31 6) 82 53 65.

Weitere Termine: 7. 6., Schloss Wildon; 14. 6., Arnfels; 12. 7., Schloss Dornhofen/Hart; 13. 7., Ligist. www.aniada.at

 


Passauer Neue Presse, Ausgabe A, 14.05.2013

Wohlfühlabend zum Entschleunigen

Die Steirer „Aniada a Noar“ begeistern gut 100 Konzertbesucher

von Christine Pierach

 

Kellberg. Die Musikanten-Narren waren wieder in Kellberg. Und gut 100 Zuhörer ließen sich am Samstag dann auch bezaubern und entschleunigen vom steirischen Mundart-Trio „Aniada a Noar“.

 

„Ein jeder ein Narr“, unter diesem Namen und mit diesem Motto waren die fantasievollen Volksmusikanten aus der Steiermark 28 Jahre lang als Quartett unterwegs. Seit April (er)finden Frontmann Andreas Safer (Jahrgang 1961; Geige, Mandoline, Maultrommel, singende Säge, Dudelsack, Nasenflöte, Piffero, Gesang), Wolfgang Moitz (1962; Flöten, Dudelsack, Akkordeon, Maultrommel, Nasenflöte, Piffero, Gesang) und Rupert „Bertl“ Pfundner (1955; Ziehharmonika, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Nasenflöte, Gesang) sich als Trio neu. Nächste Woche erscheint das erste solche, insgesamt aber 14. Album. „Khult“ wird es heißen. Gemeint ist damit schon auch Kult, zu welchem diese alpine Mundart-Weltmusik in Bayern, Österreich und Italien für viele geworden ist. „Khult“ meint aber auch „geholt“, zu Auftritten im Friaul, in allen Teilen Österreichs und eben in Kellberg. Die Steirer musizieren aus dem Bauch heraus und mit ganzem Herzen. Da braucht es keine Noten- und Textblätter. Und im Kurgästehaus brauchte es nicht einmal Mikrofone, Verstärker oder sonstige Technik. Ohne jeden Firlefanz, „dabei hätt’ ma nu an Hauffa G’lump im Auto“, erzählten die drei Noarn zwischen eingestreuten alten Tänzen und Volksweisen aus ihren Leben, von ihrer Heimat und vom Österreicher an sich; „Aniada a Noar“ definieren ihn als „einen Menschen, der seine Grenzen nicht immer genau kennt und Sachen macht, die ihm nicht gut tun. Das ist seine masochistische Anlage“. Und schon trenzen und sodern, also jammern, sie los: „Oam sei, mei, is des schee“.

Der Safer berichtet vom Saudunst, dem Gestank aus den Schweineställen in der Maisanbau-Senke, in der er lebt. Und gibt über seine Pubertät das „Selbstumarmungslied“ zum Besten. Der studierte Jurist Moitz erzählt im Titel „Kopfweh“ ganz leise von einer Lebenskrise: „Komplizierte Zwischentöne brauch’ ich nicht als Last“ und „ich pinkle in den Wind, egal, von wo er weht“, heißt es darin. Pfundner arbeitet seine Kindheit im kirchlichen Internat auf, wo ihn die schon wegen Lappalien ganz schnell gestrichenen Heimfahrwochenenden am meisten quälten.

Lyrische Liebeslieder, mitreißende Polkas, italienische Volkslieder und -tänze rundeten das Programm ab und geben wie die vielen Instrumente, die alle drei beherrschen, vom Dudelsack über Flöten, Saiteninstrumente bis hin zu singender Säge, Maultrommel und Nasenpfeiferln, Einblick in das umfangreiche Repertoire, aber auch in die Spielfreude dieser überzeugten und überzeugenden Musikanten.

Die Herzlichkeit, die Authentizität und das Fehlen jeglicher Allüren machen das entspannte, geerdete Trio nicht nur ungemein sympathisch. Die Noarn schaffen damit auch eine Konzertatmosphäre, die heiter stimmt, die entschleunigt. Das angetane Publikum forderte zwei Zugaben ein: Danke für diesen Wohlfühlabend.

 


GUSTL SCHMÖLZER UND ANIADA A NOAR IM
KELLER DER ÖLMÜHLE HERBERSDORF

Die Interpreten mit Gernot Becwar, Bild: WOCHE

Die Interpreten mit Gernot Becwar, Bild: WOCHE

 

Die Symbiose übertraf alle Erwartungen. Nachdem die Musiker von Aniada a Noar spielend die Bühne betraten, kam nach einigen Musikstücken mit Antrittsapplaus bedacht Gustl Schmölzer. Er begrüßte den Hausherren mit dem schönen Satz: „Du warst jahrzehntelang ein wunderbarer Bürgermeister. Ich bedanke mich dafür.“ Weiters dankte er auch dem Team „Gustl 58“ mit Liesl Herunter, Michi Göri und Waschi Krainz. Dann kam`s „Schwabisch.“

Das Stück „ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM“ zählt mit PRÄSIDENTINNEN und VOLKSVERNICHTUNG zu den Fäkaldramen. Das bedeutet, dass es hie und da dann wirklich latrinenartig zugeht. Mit dem Stück, man könnte es auch als Steirisches Abendmahl bezeichnen, erlebte Schwab nach der Uraufführung im Schauspielhaus Wien seinen Durchbruch. Gustl Schmölzer, der harte Kerl, den man aus Film und TV kennt, auf vielen Bühnen im deutschsprachigen Raum bedeutende Rollen spielt, aber auch Autor und Ansprechpartner für Menschen ist, war in seinem Element. Es las nicht nur, er spielte auch. Man hörte, sah und spürte den engagierten Schauspieler. Die Geschichte: Sieben Stammgäste eines österreichischen Gasthauses veräußern Privates, Philosophisches und Psychologisches aus ihren alkoholisierten Hirnen. Es wird also fast nur Scheiße erzählt. Schweindi und Hasi lieben Tracht und Niedertracht und die Wirtin kennt die Liebesfähigkeit ihrer Stammgäste

In der Pause und nach Beendigung der Lesung gab es viele Diskussionen um die allemal schwer aushaltbaren Texte Schwabs. Unter den vielen Gästen sah man auch LAbg. Ingrid Gady, die nicht nur von der gelungenen Veranstaltung sondern vor allem auch vom Ambiente des Kellers begeistert war. Zum Schluss dankte Gernot Becwar Gustl Schmölzer und den Musikern für das Engagement zu Gunsten von „Gustl 58“ auch im Namen der Obfrau Barbara Graschitz und sprach die Einladung zu einer weiteren Lesung – schön wäre Thomas Bernhard – aus. Quelle: www.meinbezirk.at